25.03.17

Amsel, Drossel, Fink und Star...

Einen fantastischen Beobachtungsposten hab ich von meinem Schreibplatz aus.
Als Senkrechtstarter in aller Frühe ist es für die Gartenarbeit noch zu frisch und so schau ich mir das Grün durch Fensterglas an.

Eine große Eibe wurde im Herbst entfernt und meine gefiederten Besucher sind besser zu sehen, die Amsel trägt bereits Material zum Nestbau im Schnabel und am Restbaumstamm lief ein Kleiber hinauf.
Spatzen jagen sich, Blaumeisen und Tauben sind schon als Mitbewohner zu bezeichnen.
Auffällig sind Rotkelchen und Buchfinken - nur sind alle Vögel jetzt sehr aktiv und schwierig zu fotografieren.
Hm - ähnlich bin ich allerdings auch, Frühjahrsunruhe treibt mich um, Gartenarbeit wartet immer, das Fahrrad bekommt Frisch- und Druckluft, Freundinnen tauchen aus dem Winterschlaf auf und planen gemeinsame Unternehmungen, ein gebuchter Urlaub fällt mangels Teilnehmer aus und das Reisebüro wartet auf eine Entscheidung.
Und nun?
Gartenklamotten oder Stadtfein?


Eine Kohlmeise hab ich erwischt...


22.03.17

Sonne im Norden!

Wo Licht - auch Schatten!

 

Das neue Beet vor der Esszimmertür
(dort wo ich zuerst hinsehe am Morgen) 
nimmt vorerst alle evakuierten Pflanzen auf.






Es wurde Zeit - dem Wetter
vertraue ich nicht so recht.
Mit Gewissheit kann ich nach einem Jahr nur die Katzenklos bestimmen und ändern, also von rechts nach links, von vorn nach hinten und die Lücken irgendwie belegen ;).

21.03.17

Ein Star!




Vetter Starmatz
Wenn der Starmatz wieder heimkommt und der Frost nicht mehr dräut,
ach, was sind da die Kinder für glückliche Leut'!
Denn da schwirrt's bald und da schwebt's bald in Lüften zuhauf,
und da tun bald alle Blümlein ihre Äugelchen auf.
»Vetter Starmatz, Vetter Jakob, was bringst du uns mit? «
» Ein bissel Knarren, ein bissel Flöten, ein bissel Zwitschern, ich bitt'.
Keine Taschen im Rocke, kein Ränzchen ist mein,         
wo tät' ich in der Fremde für euch was hinein? «


» Vetter Starmatz, Vetter Jakob, dein Häuschen steht leer.
Unser Sperling wollt' mieten, es gefiel ihm so sehr.
Was willst du uns zahlen, vermiet' ich dir das! «
» Ei da sing' ich, ei da spring ich, ei da spaß' ich euch was. «


»Vetter Starmatz, Vetter Jakob, wo hast du deine Frau?«
»Wenn die Stube wird blank sein, dann kommt sie zum Bau,
und da gibt's art'ge Kinder, nicht eins wird gewiegt;
denn ein richtiger Starmatz ist allzeit vergnügt. «
Victor Blüthgen

Schön, ein Strandkorb, Ruhe und dem Werbegesang eines Stares zuzuhören!
Noch lieber wäre mir eine Frühsommerwiese mit Gesumm und dann den Steigflug einer Lerche sehen und hören...
Da wären wir also wieder bei Wilhelm Busch:

Schein und Sein

Niemals

Wonach du sehnlich ausgeschaut,
Es wurde dir beschieden.
Du triumphierst und jubelst laut:
Jetzt hab ich endlich Frieden!

Ach, Freundchen, rede nicht so wild,
Bezähme deine Zunge!
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
Kriegt augenblicklich Junge.





18.03.17

Kurzurlaub

leider zu schnell vorbei...

Im Hafen von Bensersiel wunderbar
bei viel Sonne, sehr viel Wind (heute wehten Strandkörbe um),
mehr und auch weniger Wasser,
so wie es nun an der Nordseeküste ist.

Von Bensersiel geht es rüber zur Insel Langeoog,
die Saison beginnt und
verstärkt reisen die Touristen an.
Hotels und Geschäfte eröffnen, Um- und Neubauten sind kurz vor der Fertigstellung.

Es ändert sich viel,
Betongold aus dem Binnenland wird investiert.




An dem Städtchen Esens
kam ich nicht vorbei,
feine Fußgängerzone, kleine Gassen und
gepflegte Anlagen!

Für mich war
Ruhe, Laufen, Beobachten, Horchen angesagt...

Tief ein- und durchatmen, an den Staren und
Austernfischern erfreuen.








07.03.17

Lupine

Im Gärtchen wird es grün, so anfällig für Schneckenfraß haben die Lupinen dennoch den Winter gut überstanden, die weitere Entwicklung werde ich beobachten, hoffentlich mit Freuden.
Die Narzissen haben Blütenstiele entwickelt und sieben Säcke Laub sind abholbereit.
Lange Schatten bedeuten vorsichtig sein, nicht zu optimistisch und wachsam.
Nun hab ich bereits im letzten (meinem 1. hier)  Gartenjahr einige beliebte Niederlassungen von Nachbarskatzen mit Beton verhindert, sie haben eine neue trockene Toilette entdeckt.
Für die Pflanzen heißt es umsiedeln und für mich Baumarkt.
Die wunderbare und geschützte Südwestseite würde sich für Tomaten eignen - in Pflanzkästen, besser wären pflegeleichte Blühpflanzen, sie könnten mich noch umstimmen.
Der Garten sollte langfristig gesehen für mich da sein und nicht ständig meiner bedürfen...
Ach - so viel Pläne!

04.03.17

ich rekapituliere...

Bremen mit anderer Sichtweise, einfach zauberhaft.
Der erste gemeinsame Nenner war Hunger nach einer liebevollen Begrüßung, in Begleitung meiner *Großen* wurde es fernöstlich.

Danach und unübersehbar Kaufhausriese Karstadt für die Inspiration und die gepflegten Toiletten...
Die Mitbewerber in Richtung Mode mussten ebenso beachtet werden bis das Verlangen nach einer Pause nötig wurde.
Es war der Tag der glücklichen Fügungen, kaum gedacht und ausgesprochen, kam:
Hier, schau mal?
Nie gesehen, niemals bemerkt und nicht vermutet, ein Café im 1. Stock  - ruhig und abgehoben von dem Trubel auf der Straße, an den Wänden Bremer Fotos...
 hinter Glas ;).

Wie durch Zauberei verschwand der Kuchen...

Jetzt zum eigentlichen Anlass, diese Bilderrahmen mit der einfachen Handhabung, nur wo?
Bei Zara dachte ich schon wir wären zu weit - doch ohne Quengelei etwas weiter, siehe da:
Depot!















Auf der anderen Seite der Obernstraße wieder zurück und da war sie wieder, die eine, die ganz besondere Bluse!
Nun noch den touristischen Teil, die neue Bremer Landesbank, mal wieder durch Führungen hindurch ein Blick auf die Bremer Stadtmusikanten, nicht einfach...

 mit sehr viel Gestik und Schauspielkunst wurde eine spannende Story
erzählt,
ich hatte keine Chance für Nähe ohne Passanten.
Die andere farbenfrohe Figurengruppe hatte inzwischen einen anderen Platz gefunden, der Platz war vor der Liebfrauenkirche und dort stand die Tür auf.
Ja, wir wollen.
Offene Chorprobe und ein beeindruckender Innenraum.
>>>Liebfrauenkirche(Bremen)
Für einen neuerlichen Besuch dort werd ich mir viel Zeit mitnehmen.

Langsam wurde es Zeit für die Rückfahrt, war es wirklich wieder Hunger oder wollten wir uns noch nicht trennen?
Nochmals fernöstlich - nun chinesisch, wählen unter 60 unterschiedlichen Gerichten.


Sushi, ich?
Na klar, mit Erzählungen aus Australien,
dort die beste Möglichkeit bei
der Hitze überhaupt etwas zu sich
zu nehmen.
Noch eine Runde am Buffet...

Dann aber Bahnsteig 5/6 und heimwärts.








03.03.17

Abfahrt...

Ein Bahnsteig -
von Zugfenster zu Zugfenster -
7 Stunden in Bremen haben uns geschafft.
Meine *Große* fährt Richtung Bremen-Nord und ich nach Osterholz-Scharmbeck.